Die Identifikation mit unseren Gedanken, mit den „Geschichten", die wir uns selbst erzählen und die ununterbrochen in unserem Verstand ablaufen, verursacht oft Ängste.

The Work – Coaching-Methode nach Byron Katie in Düsseldorf

Wenn wir glauben, was wir denken, und diese Gedanken uns belasten, haben wir ein Problem. Mit „The Work" hat Byron Katie eine Methode zur Untersuchung von Gedanken entwickelt, die Leiden und Ängste hervorrufen oder aufrechterhalten.

Diese Gedanken werden auf tiefgreifende Art und Weise hinterfragt. So entsteht Raum für neue Gedanken und meine Klienten finden Zugang zu eigenen – bisher verborgenen – Erkenntnissen.

Das Ergebnis: größere Klarheit und oft auch die Befreiung von „Irrglauben" – denn das, was wir nicht mehr glauben, kann uns auch nicht ängstigen.

„The only thing you fear is the unreality that you yourself have invented."

– Byron Katie

Anwendungsbeispiele

The Work ist immer dann wirksam, wenn belastende Gedanken immer wieder kreisen und sich wie eine unumstößliche Wahrheit anfühlen. Besonders hilfreich ist die Methode bei:

Wie eine Sitzung mit The Work abläuft

Zu Beginn suchen wir einen konkreten, belastenden Gedanken heraus, zum Beispiel „Etwas Schlimmes wird passieren" oder „Ich werde diese Angst nicht aushalten". Diesen Gedanken untersuchen wir dann gemeinsam mit den vier Fragen nach Byron Katie: Ist das wahr? Kann ich absolut sicher wissen, dass es wahr ist? Wie reagiere ich, wenn ich diesen Gedanken glaube? Wer wäre ich ohne diesen Gedanken? Anschließend arbeiten wir mit den sogenannten Umkehrungen, die oft überraschende Perspektiven öffnen. Viele Klienten erleben The Work als klar und zugleich befreiend, weil sich zeigt, dass nicht die Situation selbst das Problem ist, sondern der Gedanke darüber.

Häufige Fragen zu The Work

Was ist The Work?

The Work ist eine Methode der Selbsterforschung von Byron Katie, bei der belastende Gedanken systematisch hinterfragt werden, mit vier einfachen Fragen und sogenannten Umkehrungen. Ziel ist nicht, „positiv zu denken“, sondern den eigenen Gedanken so genau anzuschauen, dass sich seine bisherige Macht über das Gefühl auflöst.

Wer hat The Work entwickelt?

The Work wurde 1986 von der Amerikanerin Byron Katie entwickelt, nachdem sie selbst aus einer langen Phase schwerer Depression herausfand. Die Methode hat sich seither weltweit verbreitet und wird heute in Coaching, Therapie, Schulen und sogar Gefängnissen eingesetzt.

Bei welchen Themen hilft The Work?

The Work eignet sich besonders bei wiederkehrenden quälenden Gedanken, bei Konflikten in Beziehungen, bei Schuld-, Scham- und Vorwurfs-Gedanken, bei Sorgen über die Zukunft und bei zwanghaftem Grübeln. Auch belastende Glaubenssätze („Ich verliere die Kontrolle“, „Ich werde es nicht aushalten“) lassen sich mit The Work hervorragend bearbeiten.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Schon eine einzelne Sitzung kann einen belastenden Gedanken spürbar entlasten. Wer The Work tiefer kennenlernen oder mehrere zusammenhängende Themen bearbeiten möchte, profitiert von einer Reihe von 4 bis 8 Sitzungen. Die Methode lässt sich nach kurzer Anleitung auch eigenständig zu Hause weiterführen.

Was sind die vier Fragen bei The Work?

Die vier Fragen lauten: 1. Ist das wahr? 2. Kannst du absolut sicher wissen, dass es wahr ist? 3. Wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken glaubst? 4. Wer wärst du ohne diesen Gedanken? Anschließend folgen die „Umkehrungen“, in denen der ursprüngliche Gedanke in die andere Richtung gedreht wird, um neue Perspektiven zu finden.

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