NLP befasst sich mit den Zusammenhängen und der Interaktion zwischen Gehirn („Neuro"), Sprache („Linguistisches") und inneren Verarbeitungsprozessen („Programmieren").
Gedanken und Gefühle manifestieren sich in der Sprache und deuten auf subjektive Erlebenswelten hin. Ängste verändern neurologische Verarbeitungsmechanismen und das Verhalten. Mit NLP können individuelle Erlebniswelten erkundet und negative Aspekte zum Positiven verändert werden.
Mit dem Wissen, welche Gedanken und Gefühle dem physischen Zustand der Angst vorausgehen, können diese mithilfe von NLP so verändert werden, dass sie eine andere körpereigene Reaktion hervorrufen.
Inspiriert durch Tony Robbins
Neben der klassischen DVNLP-Ausbildung hat mich das Mastery-Programm bei Tony Robbins in New York, West Palm Beach und auf Fidschi besonders inspiriert – er ist einer der weltweit bekanntesten NLP-Anwender. Diese intensive Zeit hat meine DVNLP-Ausbildung um eine zusätzliche Ebene aus Körperarbeit und Mindset-Training erweitert. Aus dieser Verbindung entsteht ein Coaching, das sowohl methodisch präzise als auch emotional berührend arbeitet.
Anwendungsbeispiele
NLP ist kein starres Verfahren, sondern ein flexibler Werkzeugkoffer, der sich an sehr unterschiedliche Themen anpassen lässt. Besonders hilfreich ist die Methode bei:
- Hinderliche Glaubenssätze – „Ich bin nicht gut genug", „Ich schaffe das nie" und ähnliche innere Überzeugungen, die dich bremsen
- Selbstwert und innere Stärke – wenn du dich in bestimmten Situationen klein, unsicher oder fremdbestimmt fühlst
- Entscheidungsblockaden – bei beruflichen oder privaten Weichenstellungen, bei denen sich innerlich alles blockiert
- Kommunikationsmuster – in Beziehungen, im Beruf oder im Umgang mit schwierigen Menschen
- Ziele und Motivation – wenn Vorhaben immer wieder im Sand verlaufen oder du dich selbst sabotierst
- Alte emotionale Prägungen – wiederkehrende Gefühle wie Ärger, Schuld oder Scham, die nicht zur aktuellen Situation passen
- Mentale Vorbereitung – auf Prüfungen, Auftritte, Verhandlungen oder herausfordernde Gespräche
Wie eine NLP-Sitzung abläuft
Zu Beginn klären wir gemeinsam, was du verändern möchtest und welches Erleben du dir stattdessen wünschst. Ich frage dabei sehr genau nach: welche Bilder, Gedanken und Körperempfindungen mit dem Anliegen verbunden sind, in welchen Situationen es auftaucht und wie es sich konkret anfühlt. Aus diesen Informationen wähle ich gezielt die passenden NLP-Werkzeuge aus, etwa Arbeit mit inneren Bildern, Sprachmustern, Ankern oder dem sogenannten Reframing. Dazwischen tauschen wir uns immer wieder aus und prüfen, was sich verändert. Viele Klienten erleben NLP als strukturiert und zugleich überraschend leicht, weil sich vertraute Muster oft schneller lösen, als sie es für möglich gehalten hätten.
Häufige Fragen zu NLP
Was ist NLP?
NLP steht für Neurolinguistisches Programmieren. Es beschreibt das Zusammenspiel zwischen Gehirn („Neuro"), Sprache („Linguistisch") und gewohnheitsmäßigen Denk- und Reaktionsmustern („Programmieren"). NLP bietet konkrete Werkzeuge, um diese Muster sichtbar zu machen und gezielt zu verändern.
Wer hat NLP entwickelt?
NLP entstand in den 1970er-Jahren in Kalifornien durch Richard Bandler und John Grinder. Sie analysierten herausragende Therapeuten ihrer Zeit – darunter Milton Erickson, Virginia Satir und Fritz Perls – und destillierten daraus übertragbare Techniken. Heute gehört NLP zu den weltweit verbreitetsten Coaching-Ansätzen.
Bei welchen Themen hilft NLP?
NLP eignet sich besonders bei einschränkenden Glaubenssätzen, Selbstwert-Themen, blockierten Entscheidungen, schwierigen Kommunikationsmustern, Motivations- und Zielfragen sowie der mentalen Vorbereitung auf Prüfungen, Auftritte oder Verhandlungen. Auch wiederkehrende emotionale Reaktionen wie Ärger, Schuld oder Scham lassen sich gut bearbeiten.
Wie viele Sitzungen brauche ich für ein Anliegen?
Das hängt vom Thema ab. Für eine konkrete Veränderung, etwa einen Glaubenssatz oder eine Entscheidungsblockade, reichen oft 3 bis 5 Sitzungen. Tieferliegende Muster oder mehrere zusammenhängende Themen brauchen länger. Im Kennenlerngespräch erhältst du eine realistische Einschätzung.
Welche NLP-Techniken kommen im Coaching zum Einsatz?
Im Coaching arbeite ich vor allem mit Reframing (eine Situation in einen neuen Bedeutungsrahmen stellen), Submodalitäten (die Qualität innerer Bilder, Töne und Empfindungen verändern), Ankern (Ressourcen wie Ruhe oder Selbstvertrauen mit einem körperlichen Signal verknüpfen), dem Meta-Modell (sprachliche Verallgemeinerungen und Tilgungen sichtbar machen) und der Arbeit mit inneren Repräsentationen. Welche Technik gerade passt, ergibt sich aus deinem Anliegen und der Reaktion in der Sitzung.
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