Die transpersonale Regressionstherapie nach Hans Ten Dam geht davon aus, dass belastende Erfahrungen und Prägungen nicht nur aus der eigenen Lebensgeschichte stammen, sondern auch aus tiefer liegenden Schichten unseres Erlebens. Dazu können frühe Kindheitserfahrungen ebenso gehören wie Einflüsse aus dem familiären System, etwa durch Eltern oder Ahnen. In der therapeutischen Arbeit wird ein Zugang zu inneren Bildern, Gefühlen und Erinnerungen ermöglicht, die oft jenseits des bewussten Verstandes liegen. Manche Menschen berichten dabei auch von Eindrücken, die sie als Erfahrungen aus früheren Leben deuten. Entscheidend ist dabei weniger die Frage nach der objektiven Herkunft dieser Inhalte, sondern ihre Wirkung im heutigen Leben. Ziel ist es, wiederkehrende Muster, emotionale Blockaden oder diffuse Belastungen besser zu verstehen und zu lösen.

Anwendungsbeispiele

TRT eignet sich besonders dann, wenn Belastungen tiefer sitzen, als der bewusste Verstand sie greifen kann. Besonders hilfreich ist die Methode bei:

Wie eine TRT-Sitzung abläuft

Zu Beginn klären wir in Ruhe, welches Thema dich belastet und was du verändern möchtest. Dann führe ich dich in einen entspannten, leicht veränderten Bewusstseinszustand – vergleichbar mit einer tiefen Meditation. In diesem Zustand tauchen oft innere Bilder, Gefühle oder Szenen auf, die mit dem Thema verbunden sind. Wir gehen ihnen behutsam nach, ohne etwas zu forcieren oder zu interpretieren. Entscheidend ist nicht, ob eine Erinnerung „wahr" ist, sondern welche emotionale Ladung sie trägt und wie sie sich verändern lässt. Am Ende einer Sitzung kommst du langsam und geerdet zurück. Viele Klienten erleben TRT als tief berührend – weil sich Zusammenhänge zeigen, die der Verstand allein nicht finden konnte.

Häufige Fragen zu TRT

Was ist Transpersonale Regressionstherapie?

TRT ist eine tief greifende Bewusstseinsarbeit, in der durch geführte Regression Zugang zu unbewussten Erinnerungen, prägenden Lebenserfahrungen und seelischen Mustern entsteht. „Transpersonal“ bedeutet, dass die Arbeit über das gewohnte Ich-Erleben hinausgeht und auch Erfahrungen aus früher Kindheit, Geburt oder einem weiter gefassten Bewusstseinsraum einbeziehen kann.

Wer hat TRT entwickelt?

TRT wurde maßgeblich vom niederländischen Psychologen Hans TenDam ausgearbeitet, basierend auf der Tradition der transpersonalen Psychologie (u. a. Stanislav Grof) und älteren regressiven Therapieformen. Der Ansatz wird heute weltweit in spezialisierten Ausbildungen gelehrt.

Bei welchen Themen hilft TRT?

TRT eignet sich besonders bei tief verwurzelten Lebensthemen, die sich mit anderen Methoden nicht auflösen lassen, etwa wiederkehrenden Beziehungsmustern, diffusen Ängsten ohne biografischen Bezug, Trauergefühlen, Sinnfragen, körperlichen Symptomen ohne medizinische Erklärung oder bei dem Gefühl, „im falschen Leben“ zu stehen.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

TRT-Sitzungen sind länger und intensiver als klassische Coaching-Sitzungen: eine Sitzung dauert oft 2 bis 3 Stunden. Bei vielen Klienten reichen 3 bis 5 solcher Tiefen-Sitzungen, um spürbare Veränderungen anzustoßen. Im Kennenlerngespräch klären wir, ob TRT für dein Anliegen die passende Methode ist.

Wie läuft eine TRT-Sitzung konkret ab?

Nach einem ausführlichen Gespräch begleite ich dich durch einen Entspannungsprozess in einen tieferen Bewusstseinszustand. Aus diesem Zustand werden Erinnerungen, Bilder oder Empfindungen zugänglich, die mit deinem Anliegen verbunden sind. Wir bleiben miteinander in Kontakt, ich führe behutsam, du bleibst die handelnde Person. Am Ende integrieren wir das Erlebte in deinen Alltag.

Bereit für den nächsten Schritt?

Nimm Kontakt auf und kläre im Kennenlerngespräch, ob die Arbeit zu deinem Anliegen passt.

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