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Panikattacken sind vor allem auch eine körperliche Reaktion auf Gedanken oder Geschehnisse, die uns widerfahren. Weil uns diese körperlichen Reaktionen so unangenehm sind oder sie uns sogar erschrecken oder verängstigen, wollen wir so etwas nicht noch einmal erleben.

Geschieht eine solche Reaktion dann dennoch noch einmal und wird wieder als ähnlich unangenehm empfunden, dann entsteht oft die Angst vor einer weiteren Panikattacke. Diese wird umso leichter ins Leben gerufen, je mehr wir unsere Aufmerksamkeit auf sie richten. Ein kleiner Teufelskreis ist dann entstanden.

Der Weg aus dem Teufelskreis gelingt unter anderem dadurch, dass wir uns mit dieser körperlichen Reaktion anfreunden. Diese Idee finden meine Klienten anfangs gar nicht witzig. Man muss jedoch verstehen, dass jeder Widerstand gegen diese körperlichen Reaktionen diese körperlichen Symptome andauern lassen. Denn etwas, wogegen wir uns wehren, hat zur Folge, dass wir diesem Geschehen durch dieses Wehren große negative Aufmerksamkeit schenken. Die körperlichen Reaktionen werden also sozusagen mit unserer Aufmerksamkeit und somit mit unserer Energie regelrecht gefüttert. Dadurch bleiben sie bestehen und können sich sogar noch ausbreiten. Denn alles, was Aufmerksamkeit bekommt, wird mehr und wächst. Das kennen wir auch von anderen körperlichen Symptomen: zum Beispiel von Schmerzen, in die wir uns (mit unserer ständigen negativen Aufmerksamkeit) hineinsteigern.

Wir müssen also lernen, den körperlichen Symptomen unserer Panik keine negative Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Und wie geht das? Das ist einerseits ganz leicht, andererseits muss es wirklich erlernt werden. Es geht folgendermaßen: Wir werden zum neutralen Beobachter unserer Gefühle und deren körperlichem Ausdruck, deren körperlichen Symptomen. Das heißt: wir registrieren die Symptome, beobachten sie auch vollkommen neutral und lassen sie so geschehen und ablaufen, wie sie nun einmal ablaufen. Von Anfang bis Ende. In meiner Praxis bringe ich dir bei, wie dies gelingen kann - ohne dass es so unangenehm ist, wie du es bisher erlebt haben.

Und wenn dies gelingt, wirst du bemerken, dass die so beobachtete Panikattacke anders ist als eine von denen, die du aus deiner Vergangenheit kennst.

Bereit für den nächsten Schritt?

Nimm Kontakt auf und kläre im Kennenlerngespräch, ob die Arbeit zu deinem Anliegen passt.

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